Liebe Circusfreunde!

Unserer 13. Fachtagung vom 10. – 12. November 2017 der BAG Zirkuspädagogik e.V. findet in 06108 Halle statt. 

Die Kosten für die in der Ausschreibung beschriebenen Leistungen betragen 90 € für Nichtmitglieder, 60 € für Mitglieder, 40 € für Studenten, Arbeitslose und Hartz IV Empfänger sowie 30 € für Jugendliche. Als Jugendliche zählen Personen bis 21 Jahre ohne eigenes Einkommen. Die Tagungskosten beinhalten Unterkunft, Verpflegung sowie das Programm selbst. Es sind nur Anmeldungen für die gesamte Tagung möglich.

Allerdings sind die Plätze begrenzt und wir empfehlen eine schnelle Anmeldung (max. 140 Teilnehmer inkl. Jugendliche).

Weitere Informationen zur Tagung:

Thema der Tagung

 „Wir können das!?“

Wo stoßen wir in unserer Praxis an Grenzen? Wo reichen unsere Konzepte und herkömmlichen Methoden nicht mehr aus? Wie sehen Gelingensbedingungen inklusiver Zirkuspädagogik aus?

In Anbetracht der neuen gesellschaftlichen Herausforderungen (z. B. Inklusion und Integration von Geflüchteten) wollen auch wir uns den neuen Anforderungen im zirkuspädagogischen Arbeitsfeld stellen. Dabei gelingt es der Zirkuspädagogik  wie kaum einem anderen Ansatz der kulturellen Bildung, einen Zugang zu Kindern und Jugendlichen zu schaffen, unabhängig von Herkunft,  Beeinträchtigungen oder sozialem Status.

Kernbegriffe hierbei sind: Stärkenorientierung/ spielerische, nonverbale Kommunikation/ Körperlichkeit/ garantierte Erfolgserlebnisse/ hohe Eigenmotivation/ soziales Lernen.

Doch wo stoßen wir in unserer Praxis an Grenzen? Wo reichen unsere Konzepte und herkömmlichen Methoden nicht mehr aus? Wie sehen Gelingensbedingungen inklusiver Zirkuspädagogik aus.

Bei der Fachtagung mit dem Titel „Wir können das!?“ wollen wir uns mit den Möglichkeiten und Grenzen der zirkuspädagogischen Arbeit auseinandersetzen. Dabei fördert die BAG Zirkuspädagogik e.V. den Diskurs, dokumentiert und archiviert die Ergebnisse  und macht sie anderen Menschen zugänglich.

Infos zu den Workshops:

Vorbemerkung:

Alle Workshops sind eine Mischung aus Theorie und Praxis.

Die Workshops 1 und 2 werden angeleitet von Theater- und Zirkuspädagogen. Beide sind auch sehr erfahrene Improtheaterlehrer. Dort wird also viel gespielt und gelacht.

 

  1. Improvisationstheater und Statusspiele

Marc Beinsen (Hannover)

 

  1. Spielerisches Aufdecken verborgener Möglichkeiten – Die Rolle der nonverbalen Kommunikation in der Anleitung

Eric Kolb (Obernkirchen)

 

  1. Wirkungsforschung in der Zirkuspädagogik: Wen erreichen wir und was bewirken wir?

Tobias Lippek (Berlin)

Müsst ihr auch ständig erklären wozu Zirkus gut ist? Tobias hat sich mit wissenschaftlichen Untersuchungen auseinandergesetzt und wird die Ergebnisse mit euch teilen.

 

  1. How to run a circus school in an inclusive way?, Ergebnisse der Administrative PEYC Seminare

Wolfgang Pruisken (Hannover) und Teilnehmer*innen

Hier werdet ihr einige praktische Beispiele erleben aus den gesammelten Erfahrungen von drei Seminaren mit 50Teilnehmer*innen aus 8 europäischen Ländern.

Die Workshops 5 bis 8 werden geleitet vom erfahrenen Team des ZBK (Zentrum für bewegte Kunst). Es geht um Jonglage, Tanz und Akrobatik und die besonderen Herausforderung in einer inklusiven Praxis.

 

  1. Kultur der Akrobatik

Michael Pigl (Berlin)

 

  1. Jonglage im inklusiven Kontext

Felix Häkell (Berlin)

 

  1. Tanz - und bewegungspädagogisches Arbeiten - kreative Impulse für eine inklusive Zirkuspraxis

Anna Katharina Andrees, Berlin

 

  1. Perspektivenwechsel für Trainer*innen im inklusiven Kontext

Michael Pigl, Berlin

 

  1. Die chinesischen Reifen, Eine Herausforderung für jede*n

Jemino, Berlin

Wie auch bei der Tagung in Braunschweig stellt uns Jemino mit seinen Reifen vor besondere Herausforderungen. Was machen wir, wenn Dinge uns zu schwierig erscheinen, und was bedeutet das für unsere Vermittlunspraxis?

 

Und außerdem bemühen wir uns um Referenten*innen, die das gesamte Feld der Inklusion im Blick haben. Angefragt sind:

 

  1. Die Arbeitsstelle kulturelle Bildung NRW zum Thema Diversität.

 

  1. Die Montag-Stiftung. Von ihr wurden die neuen Arbeitshilfe der BKJ „ALLERART – Inklusion und kulturelle Bildung“ verfasst

 

  1. Der Kölner Verein „mittendrin e. V.“, der sich seit Jahren mit dem Thema inklusive Bildung befasst und ein neues Projekt initiert hat. „Chillen inklusive“ setzt sich zum Ziel, Menschen mit Handicap den Zugang zu Jugendeinrichtungen/Jugendzentren zu erleichtern.

 

Alle drei Referenten*innen sollen besonders auch am Freitagabend unsere Diskussionen mit ihrem Außenblick bereichern.

Zusätzlich werden wir als BAG mit einem Workshop/Stand über das neue Förderprogramm "Zirkus gestaltet Vielfalt" informieren.


Geplanter Ablauf/grober Rahmen:

Freitagabend:

Podiumsdiskussion in Form von Fishbowl und World Cafe zum Thema


Samstag:

10 - 12 Workshopblock 1

14 - 16 Workshopblock 2

 

Sonntag

10 bis 12 Workshopblock 3

Anmeldung Fachtagung

Anmeldung zur Fachtagung

 

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